
"Herzstück" des Fashion-Center, Orchheimer Platz
Die meisten Outlet-Center leben besonders von den Besuchern, die am Sonntag kommen. Denn die Sonntagsöffnung ist ein überwiegendes Abgrenzungskriterium gegenüber anderen Innenstädten. Auch das Fashion-Center hat, laut ursprünglichen Berichten und Aussagen, mit der Sonntagsöffnung gerechnet.
Bereits als die ersten Informationen über das Fashion-Center durchsickerten haben einige davor gewarnt, dass die Sonntagsöffnung zu Ärger mit Nachbarkommunen führen könnte.
Nachdem bereits die Münstereifelerin Heidi Pitzen, die in Rheinbach ein Modeladen betreibt, wettbewerbsverzerrende Effekte kritisiert hat, kommt jetzt auch Kritik aus Euskirchen.
Der Euskirchener Stadtmarketingverein ZEUS sowie der Ortsausschuss des Euskirchener Einzelhandels im Einzelhandelsverband Bonn, Rhein-Sieg, Euskirchen beklagen, dass eine Sonntagsöffnung nicht rechtlich abgesichert sei.
Das Ladenöffnungsgesetz NRW erlaubt Kurorten, Ausflugs-, Erholungs- und Wallfahrtsorten mit besonders starkem Tourismus an bis zu 40 Sonntagen im Jahr ihre Geschäfte zu öffnen. Jedoch ist der Verkauf auf einige Warengruppen beschränkt. So dürfen lediglich Waren, die für diese Orte kennzeichnend sind, sowie Waren zum sofortigen Verzehr, frische Früchte, Tabakwaren, Blumen und Zeitungen verkauft werden. Diese Berechtigung ist auch nicht, wie von einigen behauptet, vom Kurortestatus der Stadt abhängig, da Bad Münstereifel in der zu § 6 LÖG NRW erlassenen Verwaltungsverordnung genannt ist.
Es stellt sich dann die Frage, ob Mode eine Warengruppe ist, die für Bad Münstereifel kennzeichnend ist. Das Kriterium ist nicht gesetzlich definiert, demnach kann das auch nicht eindeutig beantwortet werden.
Laut Investoren, wird das Fashion-Center auch umgesetzt, wenn die Sonntagsöffnung nicht realisiert wird. Sollte dem nicht so sein, so bekommt Bad Münstereifel ein Problem. Unabhängig, wie man zu der Idee des Centers steht, es sind nun einmal schon viele Immobilien im Eigentum der Investoren und das Projekt ist auf dem Weg. Sollte das Center nicht umgesetzt werden können bzw. begraben werden, dann hat die Stadt deutlich mehr Leerstände als vorher und es stellt sich die Frage, wie die Investoren mit ihren Immobilien umgehen.
Kölner Stadt-Anzeiger und Kölnische Rundschau berichten.
Alle Infos zum Fashion-Center hier.
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Die Läden dürfen durchaus am Sonntag geöffnet sein. Es darf halt kein Verkauf stattfinden. Wenn die Investoren jedoch von Anfang an auf ein neues und modernes Konzept setzen. So hat der Kunde an jedem Tag die Möglichkeit sich die Artikel “live” anzusehen, zu probieren und kann sie anschliessend im Internet bei diesem Laden kaufen. Hier hat der Kunde noch die Möglichkeit vielfältige Zahlungsarten zu nutzen und sich die Ware bequem nach Hause schicken zu lassen. Vorraussetzung ist eine Einheitliche Seite auf der sich die Unternehmen in Bad Münstereifel präsentieren und über einen gemeinsamen Warenkorb verkaufen (So entsteht auch nur einmal Versand für den Kunden, wenn überhaupt). An der Ware sollten entsprechende Kennzeichnungen sein, die der Kunde entweder mitnimmt, in einem entsprechendem Gerät direkt speichert, oder sich aufschreibt. Klar dahinter müsste ien ausgeklügeltes Warenwirtschaftssystem stehen. Das wäre dann natürlich auch für alle anderen Gemeinden und Kommunen möglich, die sich im Moment dagegen wehren. Überlegt wie es umzusetzen ist und schafft ein neues Einkaufserlebnis, das es so noch nicht gibt. Auf diese art und Weise, können auch Geschäfte in sogenannten B-Lagen besser mit eingebunden werden
Gruß
Karl-Heinz Breuch
PS: würde meine URLS dafür zur Verfügung stellen. http://www.fashioncenter-badmünstereifel.de oder com
Natürlich http://www.fashion-center-badmünstereifel.de.de oder com. Denke mitg den anderen Url besitzern kann man auch reden